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Forscherinnen-Camp bietet Einblicke in die technische Berufswelt

Individuelle Fähigkeiten junger Frauen fördern und technische Berufe praxisnah kennenlernen: Beim Forscherinnen-Camp bei der ZF Friedrichshafen AG und der Universität Passau vom 29. Oktober bis 3. November erlebten Mädchen spannende Berufsorientierung im MINT-Bereich. Die Camps der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern werden von den bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbänden bayme vbm als Hauptförderer und dem bayerischen Wirtschaftsministerium als Förderer unterstützt.

| Lesedauer: 2 Min.

Die jungen Forscherinnen bei der Arbeit. Foto: ZF Friedrichshafen AG

Die jungen Forscherinnen bei der Arbeit. Foto: ZF Friedrichshafen AG

Beim Forscherinnen-Camp mit der ZF Friedrichshafen AG und Universität Passau tauchten Schülerinnen zwischen 15 und 18 Jahren aus Passau und Umgebung in die Welt der technischen Berufe ein. Das Camp richtete sich gezielt an Schülerinnen, um den Anteil an weiblichen Fachkräften in der Metall- und Elektroindustrie zu erhöhen. Die Teilnehmerinnen erstellten und programmierten einen autonom fahrenden Roboter. Zudem erhielten sie Einblick in den Berufsalltag einer Industriemechanikerin, Fachinformatikerin und Elektronikerin, sowie in die dualen Studiengänge Maschinenbau und Mechatronik und die Studiengänge Informatik, Mathematik und Internet Computing. Bei der offiziellen Abschlussveranstaltung präsentierten die jungen Talente ihre Erlebnisse der Woche einem Publikum aus Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrkräften, Vertreterinnen und Vertretern von Unternehmen und Verbänden sowie vielen Ehrengästen.

„Das Forscherinnen-Camp bietet eine wunderbare Möglichkeit, Betriebe aus der bayerischen M+E Industrie frühzeitig mit potenziellen weiblichen MINT-Fachkräften von morgen zusammenzubringen. Auf die jungen Frauen warten verantwortungsvolle und hochspannende Tätigkeiten in innovativen Unternehmen“, so Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbände bayme vbm. In den verschiedenen Camps erproben junge Talente ihre Fähigkeiten im MINT-Bereich und lernen zukunftsorientierte Berufe sowie innovative Arbeitgeber kennen. Gleichzeitig erhalten teilnehmende Unternehmen die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, um den MINT-Nachwuchs zu sichern. Viele Arbeitgeber blicken auf eine lange Kooperationsgeschichte mit der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern zurück.

Die ZF Friedrichshafen AG und die Uni Passau führten bereits verschiedene Camps durch. Sie sind somit ein langjähriges Kooperationsunternehmen der Bildungsinitiative. „Zusammen mit der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern möchten wir uns für die Förderung junger Frauen im technischen Bereich einsetzen“, äußert sich Gernot Hein, Direktor für Kommunikation bei der ZF Friedrichshafen AG. „Uns liegt besonders am Herzen, junge Frauen an Mathematik und Informatik sowie technische Berufe heranzuführen, um ihnen die Vielfalt der Berufsmöglichkeiten zu zeigen“, sagt Prof. Dr. Gordon Fraser vom Lehrstuhl für Software Engineering II, der das Camp seitens der Universität Passau begleitet.

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