Lehrstuhl für Informatik mit Schwerpunkt Digital Libraries and Web Information Systems
Presse

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“Wir rechnen Kultur” - PACE Gründung

5. August | Passauer Neue Presse

Abstract: Prof. Dr. Handschuh, Prof. Dr. Malte Rehbein (Digital Humanities) und Universitätspräsidentin Prof. Dr. Carola Jungwirth über die Gründung des Passauer Centers for eHumanities (PACE). Das Projekt Verknüft die Geistes- und Computerwissenschaften.

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Kompagnon der Zukunft

MARIO Project - Bild von CampusPassau

Februar 2015 | Campus Passau

Abstract: Allein in Europa sind rund 11 Millionen Menschen von der neurodegenerativen Krankheit betroffen und ihreZahl steigt – eine der größten sozialen und gesundheitlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Prof. Dr. Siegfried Handschuh forscht zur Entwicklung von Service-Robotern für Betroffene.

Wer wird sich um diese Menschen kümmern? Wie werden sie leben und was kann die Wissenschaft in diesem Zusammenhang Hilfestellungen anbieten? Ein Konsortium aus europäischen Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft, Industrie und Selbsthilfegruppen für Demenzkranke geht diesen Fragen im Rahmen des Projekts Managing active and healthy aging with use of caring service robots (MARIO) auf den Grund.

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Uni-Projekt: Roboter für Demenzkranke

PAP-Artikel zum MARIO-Projekt

2015 | Passauer Neue Presse

Universität beteiligt sich an EU-Projekt zur Erforschung aktiven und gesunden Alterns mit Hilfe von Service-Robotern

MARIO Projekt

2015 | Pressemitteilung des Lehrstuhls

Aktives und gesundes Älterwerden mit Hilfe von Service-Robotern zu ermöglichen, ist Ziel des Forschungsprojekts „Managing active and healthy aging with use of caring service robots“ (MARIO), das 2015 an der Universität Passau gestartet ist. Das Projekt, das aus dem EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation HORIZON 2020 gefördert wird, führt ein Konsortium aus wissenschaftlichen und industriellen Partnern aus ganz Europa zusammen. Die Passauer Forschungsgruppe des Projekts leitet Siegfried Handschuh (Lehrstuhl für Informatik mit Schwerpunkt Digital Libraries and Web Information Systems).

„MARIO ist ein aufregendes und innovatives Projekt, welches einen wichtigen Beitrag zur besseren Lebensqualität von Menschen mit Demenz leisten wird“, so Prof Handschuh. „In diesem Projekt wird an menschähnlichen Robotern gearbeitet, die das alltägliche Leben der Betroffenen einfacher gestalten.“

Um das Projekt versammelt sich ein Team aus internationalen Expertinnen und Experten der Wissenschaft, Industrie sowie aus Selbsthilfegruppen für Demenzkranke. Sie arbeiten gemeinsam daran, die Probleme, welche durch Demenz entstehen, zu erfassen und innovative Lösungen durch die Verwendung von Pflege-Robotern zu finden. Die Gesamtleitung des Projekts liegt bei der National University of Ireland (NUIG), Galway. Das technologische „Herz“ des Vorhabens ist der Roboter „Kompai“, der von dem französischen Unternehmen Robosoft entworfen und entwickelt wurde.

Das Team der Universität Passau konzentriert sich auf die Anwendung von Semantic Computing. „Semantic Computing vereint Elemente der Bedeutungsanalyse, der Text und Sprachverarbeitung und des Data-Minings“, erklärt Siegfried Handschuh. „Die Robotik hat in jüngster Zeit große Fortschritte gemacht. Beispielsweise in Bereich der dynamischen natürlichen Bewegungen, oder der verbesserten Verarbeitung der Sensordaten bis hin zur Gesichtserkennung. Jedoch steht stehen wir noch am Anfang damit, ein intelligentes Verhalten zu simulieren, welches natürlichsprachliche Dialoge mit den Robotern ermöglicht und sie verschiedene Aufgaben ausführen lässt. Semantic Computing setzt hier an.“

Das Projekt hat am 1. Februar 2015 begonnen und wird für drei Jahre gefördert. In dieser Zeit werden drei Pilotstudien zur Interaktion von Robotern mit Demenzkranken unternommen werden. Die erste Pilotstudie wird in Westirland stattfinden, die zweite in Stockport, UK und die dritte in Italien, organisiert durch ein führendes Forschungskrankenhaus. Alle Ergebnisse werden veröffentlicht. „Im Projekt verfolgen wir die Kommunikations- Politik der ‚offenen Türen‘ – das Projekt wird durch Mittel der Europäischen Kommission getragen und seine Ergebnisse gehören allen Bürgerinnen und Bürgern der Europäischen Union“, so Professor Handschuh.

Bevor Professor Handschuh den Lehrstuhl für Informatik mit Schwerpunkt Digital Libraries and Web Information Systems an der Universität Passau übernommen hat, war er Professor an der National University of Ireland und Leiter der Knowledge Discovery Unit (Wissensentdeckung in Datenbanken) am Digital Enterprise Research Institute (DERI). „Wir stehen immer noch in regem Kontakt mit allen Mitgliedern des Koordinationsteams in Irland und wir möchten auf diesem Projekt mehrere zukünftige, gemeinsame Forschungs- und Innovationsaktivitäten aufbauen“, so Professor Handschuh. „Für die kommenden Jahre zeigt sich ein schnell wachsender Markt für Anwendungen und Services, ausgeführt von Robotern und für Roboter. Daher ist dies die für uns natürliche Entwicklung und Richtung unserer Forschungsaktivitäten.“

Eine zukünftige Zusammenarbeit mit Interessen- und Verbrauchergruppen aus Bayern und insbesondere aus Niederbayern halte man dabei für erstrebenswert, betont Siegfried Handschuh. „Dadurch wollen wir Wertschöpfungsketten mit einer dauerhaften Wirkung etablieren, sowohl auf Seiten der Technologie- Versorgung, als auch auf Seiten der Benutzeranforderungen.“

Weiter Informationen unter mario-project.eu

Horizon 2020 logo

Rückfragen zu dieser Pressemitteilung richten Sie bitte an Professor Siegfried Handschuh (siegfried.handschuhatuni-passau.de) oder an das Referat für Medienarbeit (Tel. 0851 509-1439).

 

 

Universität Passau als „NVIDIA CUDA-Forschungszentrum“ benannt

2014 | Pressemitteilung des Lehrstuhls

Der Grafikkartenhersteller NVIDIA hat die Universität Passau und den Lehrstuhl für Informatik mit Schwerpunkt Digital Libraries and Web Information Systems (Prof. DR. Siegfried Handschuh), als „NVIDIA CUDA Research Center 2014“ ausgezeichnet. Die Universität Passau erhält damit Anerkennung für ihre fortgeschrittene Forschung in den Bereichen Large-Scale Text Mining und Semantic Computing of Big Text Data unter Verwendung von Grafikprozessoren (GPU).

NVIDIA ist der weltweit führende Hersteller von Grafikprozessoren und -chipsätzen. Die CUDA-Technologie ist Parallelrechner-Plattform und -Programmiermodell in einem. Als CUDA-Forschungszentren werden Institutionen ausgezeichnet, die sich eingehend mit GPU-Computing über mehrere Forschungsfelder hinweg befassen, und somit an bahnbrechender Forschung in einem der innovativsten und wichtigsten Forschungsbereiche beteiligt sind.

Die Universität darf nun den Titel „NVIDIA CUDA Research Center 2014“ führen. „Die Universität Passau wurde als auf Grundlage der Vision, des Qualität und des Einflusses von Professor Handschuhs Forschungsarbeit unter Verwendung der CUDA Technologie als Forschungszentrum ausgewählt“, hieß es in der Begründung. „Wir freuen uns, Partner seiner herausragenden Arbeit an der Universität Passau zu sein und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit im kommenden Jahr.“

Die Forschung in den Bereichen Large-Scale Text Mining und Semantic Computing of Big Text Data befasst sich mit dem Vorgang der Bedeutungsvermittlung aus informatischer Sicht. Hierbei werden die Vorteile des Big Data, wie z. B. Informationsredundanz sowie die Rechenleistung von GPU-Clustern ausgenutzt, um mathematische Modelle zur Bedeutung linguistischer Entitäten, wie etwa Wörter, Ausdrücke und Sätze zu entwickeln und anzuwenden. Diese mathematischen Modelle können danach dazu verwendet werden, bestehende Probleme in Sprachverarbeitungsprogrammen zu bewältigen.

Forschungsleiter Professor Dr. Siegfried Handschuh vom Lehrstuhl für Informatik mit Schwerpunkt Digital Libraries and Web Information Systems sagt: „Diese Forschungsergebnisse werden sich für mehrere verschiedene Disziplinen als hilfreich erweisen, wie etwa für die Digital Humanities, die Computerlinguistik oder die Kognitionswissenschaft. Des Weiteren ermöglichen sie neue Anwendungen, beispielsweise intelligente Digital Libraries, in denen die Benutzer auf effiziente Weise Wissen durchsuchen können, das auf Unmengen von Dokumenten verteilt ist.“

Rückfragen zu dieser Pressemitteilung richten Sie bitte an Prof. Dr. Siegfried Handschuh, siegfried.handschuhatuni-passau.de.

 

 

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Download: Kompagnon der Zukunft (Artikel der Campus Passau)