Fakultät für Informatik und Mathematik
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Doppelmaster-Absolvent erhält deutsch-französischen Exzellenzpreis

Die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) hat Mathieu Gaillard, Absolvent des Doppelmasters Informatik an der INSA Lyon und der Universität Passau, mit dem Exzellenzpreis ausgezeichnet. Am 24. Januar wurden in der französischen Botschaft in Berlin elf herausragende binationale Studienabschlüsse und drei Promotionsprojekte prämiert. Der interdisziplinäre Preis wird von Wirtschaftsvertreterinnen und –Vertretern unterstützt.

Freut sich über die Auszeichnung: Mathieu Gaillard. Foto: UFA
Freut sich über die Auszeichnung: Mathieu Gaillard. Foto: UFA

"Ich bin sehr glücklich, diesen Exzellenzpreis bekommen zu haben. Und umso mehr, da es sich um eine deutsch-französische Auszeichnung handelt, die für mich die Anerkennung einer in beiden Ländern durchgeführten und sorgfältigen Forschungsarbeit bedeutet", freut sich Mathieu Gaillard. Er ist optimistisch, dass durch die Auszeichnung die Chance wächst, seine Zukunftspläne in die Tat umzusetzen: "Langfristig strebe ich eine Karriere im europäischen öffentlichen Dienst an. Dieser Preis wird mir sicher neue Türen öffnen."

Prof. Dr. Harald Kosch und Frau Morwenna Joubin, Programmbeauftragte des Doppelmasters sind stolz auf den Absolventen und Preisträger. "Dadurch zeichnen sich unsere beiden Hochschulen in der Informatik aus. Es ist das zweite Mal, dass einem Studierenden des Doppelmasters INSA Lyon/Universität Passau der Exzellenzpreis verliehen wird", hebt Kosch die Bedeutung der Auszeichnung hervor. "Die Studierenden dieses Programms am Beispiel von Mathieu Gaillard, erfüllen die hohen Ansprüche dieses Doppeldiploms, nämlich das Vorantreiben der Forschung in der Informatik, die Verbesserung der Sprachkenntnisse auf Deutsch, Französisch und Englisch, sowie der Erwerb interkultureller Kompetenzen, welche von großer Bedeutung auf dem Arbeitsmarkt sind."

Seit inzwischen zehn Jahren arbeitet der Lehrstuhl für verteilte Informationssysteme erfolgreich mit der Deutsch-Französischen Hochschule zusammen. "Die DFH stellt das Dach unserer ganzen Aktivitäten in der Forschung und Lehre im deutsch-französischen Kontext dar. Ohne das Vertrauen und Unterstützung der DFH wäre die Intensivierung der Zusammenarbeit mit der INSA Lyon, sei es in der Betreuung der Studierenden, in der Förderung von Cotutelle-Promotionen oder der Durchführung von Seminaren nicht möglich gewesen", stellt Morwenna Joubin die herausragende Bedeutung der DFH für die Zusammenarbeit der Hochschulen heraus.

Die DFH ist ein Netzwerk von 194 Hochschuleinrichtungen aus Deutschland und Frankreich, die insgesamt 180 integrierte binationale und trinationale Studiengänge anbieten. Aktuell sind rund 6.500 Studierende eingeschrieben.

Katrina Jordan | 08.02.2019

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